Innenarchitektur | Hotel und Gastronomie

Oswalda Hus 1

Innenarchitektur | Hotel und Gastronomie

Oswalda Hus 1

Das Bio-Hotel „Oswalda Hus“ im Kleinwalsertal wollte seinen Hotelbetrieb um vier Zimmer erweitern. So entstand die Idee den alten, nicht mehr gebrauchten Stall auszubauen. Der fast 400 Jahre alte Strickbau war in einem guten Zustand und hatte Potenzial für ein ungewöhnliches Konzept. Er sollte für die Gäste soweit möglich erlebbar bleiben. Deshalb wurde der östliche Gebäudeteil inklusiv Dachstuhl erhalten und nur die westliche Dachhälfte soweit rückgebaut, dass die neuen Holzmassivelemente eingeschoben werden konnten. Das „Haus im Haus“ -Prinzip ermöglicht nach Westen, mit Bergblick, den nach außen sichtbar gewordenem Eingriff in Form von tiefen Loggien. Und im Osten das introvertierte zweigeschossige Zimmer mit Schlafgalerie hinter den gestrickten Wänden. Die großen Westzimmer wurden als „Familiensuiten“ mit Kinderzimmern konzipiert. Das Thema Holz wurde auch im Innenraum konsequent weitergeführt. Alle Täfer und sämtliche Möbel sind Eigenentwürfe aus Weißtanne bzw. Esche und wurden vom ortsansässigen Schreiner umgesetzt. Lediglich der Sichtestrich setzt einen Kontrapunkt.

Nutzfläche

200m²

Bauweise

historischer Holzstrickbau, Umbau Holzmassivbau

Material

Sichtestrich, Wände/Decken Fichte, Einbauten Tanne/Esche, Holzfassade Fichte sägerauh, Holzfenster Fichte

Auftraggeber

Bio-Hotel Oswalda Hus

Fertigstellung

2017

Architektur